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Endlich wieder am Start nach einer langen Coronapause! Junge Menschen erleben derzeit eine Gesellschaft im Krisenmodus: Corona, Krieg, Nachhaltigkeit, irgendwie eine unendliche und unendlich bedrückende Geschichte.

 

Sich sicher fühlen ist deshalb wichtig wie selten zuvor. „Wir üben solidarisches Verhalten in der Schule“, rät Thomas Tribula, Sozialpädagoge und Anlaufstelle für die täglichen schwierigen Lebenslagen.  Die „3D“-Präventionswoche kam zur guten Zeit. „3D“ steht für Gefährdungen durch Süchte, beim Umgang mit eigenen Grenzen und Aggressionen und fördert soziale Kompetenzen. „In Krisen besinnen wir uns auf die heilende Bedeutung von Erziehung und den Auftrag zur Persönlichkeitsentwicklung“ sagt Schulleiter Harald Ebert. Die Berufsschule organisierte beachtliche 27 Workshops.

Bernd Mergler und Dieter Stabel von der Arbeitsgemeinschaft Sozialisation (AGS) boten die Möglichkeit auf einer Slackline „weit oben“ zu balancieren, mit dem Flying Fox rasant durch die Halle zu schweben und sich als Team zu bewähren, wenn jemand die freistehende Leiter erklimmt. Grenzen ermöglichen ein Mehr an Nachdenken!

Sabine Wülk und Tobias Hofmann von der Würzburger Polizei boten die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema „Sucht“ und den damit verbundenen Gefahren und Konsequenzen auseinanderzusetzen. Manche Schülerinnen und Schüler berichteten von eigenen Erfahrungen. Es zeigte sich erneut, dass die pädagogische Arbeit der Kontaktbeamten für Schulen wertvoll, wirksam, ja wirklich unverzichtbar ist.

Ein Praxisprojekt der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt unter Federführung von Jule Wertner und Dr. Volker Langhirt ermöglichte es, sich genauer mit dem Thema Transidentität zu beschäftigen und ein Gespür für transidente Menschen zu entwickeln.

Im Betzavta-Workshop von Thomas Tribula wurden demokratische Wege der Entscheidungsfindung mit ihren Chancen und Schwierigkeiten erlebbar. Demokratie muss erarbeitet werden! Besonders an diesem Ansatz ist die Überlegung, dass Konflikte kreativ bearbeitet werden können. Voraussetzung: Die beteiligten Personen erkennen an, dass das Recht auf freie Entfaltung für alle Menschen gleichermaßen gilt.

In der Schülerschaft und die Pädagoginnen und Pädagogen waren echt froh, dass es endlich wieder eine Präventionswoche gab.

Dr. Harald Ebert I Don Bosco Berufsschule

https://www.caritas-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/sicher-in-unsicheren-zeiten-die-caritas-don-bosco-berufsschule-vermittelt-kompetenzen-die-mehr-denn-je-gebraucht-werden-1/

 

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