Vier Projekttage mit jeweils 90 Minuten fanden unter Leitung der Kunsthistorikerin und Museumspädagogin Jule-Marie Keller statt. Zunächst setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen von Demokratie nicht nur als Regierungs-, sondern auch als Gesellschafts- und Lebensform auseinander.
Am ersten Projekttag standen das gegenseitige Kennenlernen, Auseinandersetzung mit demokratischen Werten im Mittelpunkt, sowie Gespräche darüber, welche den Schülerinnen und Schülern am wichtigsten sind. An den beiden folgenden Projekttagen wurde es kreativ: In Kleingruppen entwickelten die Jugendlichen eigene Ausstellungsstücke, Plakate und kreative Beiträge zu den Themen, die ihnen besonders wichtig sind: Freiheit, Gleichberechtigung, Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Dabei konnten sie ihre Ideen gestalterisch umsetzen und ihre persönlichen Sichtweisen einbringen.
Den Abschluss bildete am vierten Projekttag die Ausstellung des entstandenen „Museums der Demokratie“. Beim Gallery Walk präsentierten die Gruppen ihre Arbeiten und kamen miteinander über die unterschiedlichen Perspektiven und Gedanken ins Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Ergebnisse der anderen Gruppen kennenlernen, Fragen stellen und gemeinsam reflektieren, welche Bedeutung demokratische Werte in ihrem Alltag haben. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, dass Demokratie nicht nur ein politisches System ist, sondern im täglichen Miteinander gelebt wird. Die BVJ-Klasse bewies dabei Kreativität, Teamgeist und großes Engagement.

