Harald Ebert an der Don-Bosco-Schule verabschiedet
Würzburg Gut 23 Jahre lang hat Harald Ebert, Leiter der Caritas Don-Bosco-Berufsschule, das Leben dort geprägt. Nun wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Ebert hinterlässt große Fußabdrücke, darüber herrschte am Würzburger Schottenanger Einigkeit. Die folgenden Informationen sind einer Pressemitteilung entnommen.
Zahlreiche Grußworte aus Kirche, Caritas, Politik, Behörden und aus der Berufsschule selbst bestimmten das Festprogramm. Viele der Anwesenden kennen den gebürtigen Aschaffenburger seit Jahrzehnten, schätzen seine Kreativität und Offenheit für Neues, seine Ungeduld und Hartnäckigkeit, wenn es um die Belange von Menschen mit Beeinträchtigung geht, und die stete Unruhe angesichts von Ungerechtigkeiten.
Für die Caritas Schulen gGmbH würdigte Geschäftsführer Rudolf Hoffmann das Engagement Eberts. Ebert sei es immer darum gegangen, konzeptionell neue und innovative Lösungsansätze für die Schülerinnen und Schüler zu finden. Besondere Verdienste habe Ebert auch durch die umfassende Sanierung der Schule erworben.
Halt und Zuversicht in unsicheren Zeiten
Als Höhepunkt markierte Hoffmann die Verleihung des Schulpreises der Robert-Bosch-Stiftung. Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, würdigte Ebert als Problemlöser. Ebert habe stets Rat gewusst, wenn es um die Belange junger Leute ging, die sich im ben schwertun, erklärte Bieber. Viele Jahre habe sich Ebert weit über seine Aufgaben hinaus engagiert. Ebert habe jungen Menschen in unsicheren Zeiten stets Halt und Zuversicht gegeben. Seitens der Caritas überreichte Bieber gemeinsam mit Rudolf Hoffmann deren höchste Auszeichnung, das Caritaskreuz in Gold.
Worte voller Anerkennung, Dank und Wertschätzung kamen auch von der Regierung von Unterfranken, dem Zentrum Bayern Familie und Soziales und von der Mitarbeitervertretung (MAV) der Caritas Don-Bosco-Berufsschule.

Andrea Sitzmann, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Leiterin im Geschäftsbereich Berufsbildung bei der Handwerkskammer, überreichte Ebert in Anerkennung seiner großen Verdienste das Silberne Siegel. Andreas Halbig, Geschäftsführer des Don-Bosco-Berufsbildungswerks, dankte für die herausragende Zusammenarbeit. Die richtigen Worte an der richtigen Stelle zu finden, sei das große Talent von Ebert.
Sichtlich bewegt trat der Geehrte selbst ans Mikrophon, Vieles im Programm habe ihn überrascht und emotional bewegt. Im Mittelpunkt der Arbeit müsse immer der Mensch stehen, und damit sei Schule immer auch ein politisches Geschehen. (acz)