Von der Straße in den Olymp

Foto: Thomas Tribula | Breakdance: Von der Straße zu den Olympischen Spielen. Ditto Winterstein zeigt den Weg.

Die 50-Jahr-Feier der Don Bosco Berufsschule erleben die Schülerinnen und Schüler bei zahlreichen kulturellen Aktivitäten. Vom Breakdance-Camp mit Weltmeister Ditto Winterstein waren zwölf junge Menschen aus der Berufsvorbereitung restlos begeistert. Was hat Kulturarbeit und vor allem Tanzen mit Berufsvorbereitung zu tun? “Ganz klar”, weiß Sportwissenschaftlerin Karin Form, “Rhythmus, Koordination, Kraft, Ausdauer, Akrobatik, Fitness und Teamgeist gehören zu den wichtigen Kompetenzen in der beruflichen Bildung. In einem Battle gegeneinander und vor allem miteinander zu tanzen, ist ja irgendwie auch Alltag in jedem Wirtschaftsbetrieb”. Gefördert wird die Kulturarbeit der Don Bosco Berufsschule von der Neumayer-Stiftung. Die Schulgemeinde ist am Gesamtprojekt “Don Bosco kann Kunst 24/7” vielfach beteiligt. Es wird getanzt, Theater gespielt, an Graffitis gearbeitet, es entstehen dreidimensionale Kunstobjekte und Filme und alle “Puzzleteile der 50-Jahr-Feier” werden von Profis aus der Jugendkulturarbeit unterstützt.

Breakdance zumindest hat es von der Straße in den Olymp des Sports geschafft. “Schaffen wollen und sollen es auch die jungen Menschen. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris geht es um Medaillen und bei den jungen Menschen um den guten Einstieg ins Berufsleben”, hofft Schulleiter Harald Ebert.

Von: Harald Ebert (Schulleiter, Don Bosco Berufsschule)

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Foto: Thomas Tribula |